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Licht und Schatten über Locarno...
Beim Sommernachts Fest in Locarno waren rund um das Seebecken Attraktionen
mit Musik, Bistros, Beach Volley und natürlich ein imposantes Feuerwerk
angesagt. Am Freitag Abend, zufällig dem 13., wurde ein Überflug
von 50 Gleitschirmen und die Landung von 16 bis 20 Fallschirmspringern
auf der Piazza in Locarno im Programm versprochen. Diese Chance wollten
wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Mit unseren beiden Portern
tief über die Piazza und danach auf der eigens für uns gesperrten
Strasse mitten in Locarno zu landen. Von der Polizei bekamen wir einen
Zeitraum von 21.06h bis 21.25h für unsere Landungen zur Verfügung.
Die Zeiten entsprechen den Abfahrtszeiten der Busverbindung nach Locarno
... hmmm merksch öppis! In der Vorbereitung haben wir dann leider
schnell bemerkt, dass wir die Anzahl Springer mit der nötigen Injump
Erfahrung und dem noch nötigeren, gutmütigen Fallschirmmaterial
nicht auftreiben konnten. Also wurde der Sprung aus einem Porter geplant.
Neben einer Gruppe mit MT 1XX, also dem geeigneten Material (Fabio, Georgio
und Kaj) hat sich die PCL-Demo Gruppe (Florian, Fritz, Sacha) mit den
«grossen» neuen Schulsystemen ausgerüstet. Sven und Kögi
haben sich für die Tandemdemo entschieden, die von Urs und Fix noch
mit Rauch unterstützt werden sollte.
Nach dem coolen Ausrüsten war der tiefe Überflug über das
Hafenbecken von Locarno perfekt abgelaufen. Auf der ersten Absprunghöhe
von 1600m waren wir etwas im Vorsprung auf den Zeitplan, doch hat Urs
die einsatzfreudige MT 1XX Gruppe noch knapp für 3 Minuten im Porter
halten können (der Bus war noch nicht abfahrbereit). Das «Demo-Team»
hat uns im zweiten Anflug aus 2500m über Locarno verlassen, leider
bevor vom Boden die Nachricht kam, dass der Wind tatsächlich nicht
wie geplant war. Die MT1XX Crew hat diese Situation jedoch mit Bravour
gemeistert. Unsere neuen Schulsysteme waren also unterwegs für eine
erste «Downwind» Demo in Locarno. Von Sacha dem ABT haben
wir danach gehört, dass er überrascht war wie schnell ein 170-er
fliegt, ...der Fritz ist wie gewohnt ohne grosses Aufsehen aufgeschlagen
und vom Florian ist nicht zu erfahren, ob die Palme bereits vor der Landung
geknickt war ... und was er mit den Palmblättern anstellen wollte?
;-). Glücklicherweise haben uns diese News noch vor dem Tandemanflug
auf 3500m erreicht und so wussten wir in etwa, was an Landungen noch nicht
geboten wurde. Der Freifall über Locarno, mit Rauch um das Tandempaar
zu drehen war einmalig, für uns wenigstens. Leider war vom Boden
aus, wie erwartet, nicht viel davon zu sehen. Die Windverhältnisse
für die Landung auf diesem Strassenstück waren wirklich nicht
optimal und nachdem sich sogar Urs mit einem «4 Punkte touch down»
vor dem Publikum gelandet hatte, wurde Kögi als Tandempassagier so
langsam zapplig. «Mach nu ruhig gäll», versuchte er den
Sven noch zu überreden. Gemeinsam haben sie dieses Tandem genau vor
die ausgewählte Fahne platziert.
Der Sprung war ein super Erlebnis und die Details über die verschiedenen
Landungen sind teilweise auf Video, oder kursieren in diversen Versionen.
;-))

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