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Monte di Gambarogno 1734 müM
Start: 1278müM
Ziel: 1734müM
Leider war die Meteo nicht immer Fallschirmtauglich! Gegen das Jahresende
wollten es die vom Norden noch einmal so richtig wissen und schickten
uns den Föhn über die Alpen. Der Himmel war zwar Stahlblau,
nur der Wind machte uns einen Strich durch die Rechnung. Am ersten windigen
Tag begnügten wir uns mit Warten und Playstation 2 gamen. Raphi hatte
seine ganze Gameausrüstung inkl. TV mitgebracht. Ein PS2, Games und
2 Steuerräder inkl. Pedalen zum Autorennen fahren. Natürlich
war er auch, bis zu diesem Zeitpunkt, der ungeschlagene Held. Ab diesem
Tag hatte er aber endlich Gegner und keine Opfer mehr.
Der nächste Tag war immer noch Windig. Die Playstation war nicht
mehr ganz so der Renner, da wir etwas tun mussten. Zuerst wollten wir
mit dem Porter nach St. Moritz schlitteln gehen. Wegen starkem Wind, Schnee
und Kotztütenmangel wurde die Aktion abgesagt.
Urs rettete unseren Tatendrang mit einem Ausflug in die Berge. Wir wollten
endlich mal ein Gipfelkreuz aus der Nähe sehen. Das Ziel hiess Monte
di Gambarogno.
Der Plan stand. Nun musste er nur noch umgesetzt werden.
Von PCL fuhren wir mit den Autos los Richtung Vira. Von dort aus ging
es ca. 10 Minuten recht kurvig den Berg hinauf. Oben auf dem Pass (1278
müM) angekommen machten wir uns ready für einen kleinen Spaziergang.
Eigentlich wollten wir nur etwas frische Luft schnappen, im Restaurant
eine Kaffee trinken und wieder zurück ins Centro fahren. Doch es
kam etwas anders. Als wir da so den Berg hinauf, Richtung Gipfelkreuz
schauten, packte uns das Verlangen, genau dort hin zu gehen. Urs ging
als Führer voran. Der Weg war nicht sehr steil, dafür ging es
am Rande des Weges relativ steil runter. Einigen unter uns machte das
zu schaffen, darunter auch ich. Wir gingen da über Stock und Stein
und ein Ende war noch lange nicht in Sicht. Das Kreuz verloren wir schnell
aus den Augen, da der Weg sehr unübersichtlich war. Auf unserem kurzen
Marsch verloren wir aber nie das ParaCentro aus den Augen. Es ist wirklich
noch cool, mal nicht vom Porter aus aufs Centro zu Schauen.
Nach einem Stündigen Marsch waren wir endlich beim Kreuz. Leider
waren wir nicht ganz die Ersten. Auf dem Gambarogno war ein Point of Interrest
mit Panoramakarten und dem ganzen Schnickschnack eingerichtet. Die Aussicht
aber war phänomenal. Man sah fast den ganzen Lago Maggiore. Das Maggia
Delta lag direkt vor uns. Etwas im Hintergrund war auch Bellinzona zu
sehen. Bei diesen Aussichten vergassen wir auch die minus 20°C und
den kalten Nordwind.
Als alle Fotos geschossen waren, machten wir uns auf den Heimweg. Zum
glück mussten wir nicht denselben Weg runter, wie rauf. Wir nahmen
die Abkürzung, den direkten Weg zum Restaurant. Dieser war nicht
mehr so anstrengend wie der Aufstieg und das lag nicht nur an der Schwerkraft.
Unten im Restaurant angekommen tauten wir bei einer Heissen Schoggi Mélanche
wieder auf.
Dies war eine gelungene Alternative zum Springen. Von nun an kennen wir
die Nordroute der Piloten auch vom Boden aus, zumindest den Monte Gambarogno.
Pädi

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