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Endlich Boarding
Sitzplätze
Tische an Bord
Schlacht am Buffet
Fritz mit Iiis
Schlacht um Fritz
Capitano
Katia Boot "Schnapsdampfer"

Endlich war es wieder soweit, der legendäre Bootstrip auf dem Katjaboot stand auf dem Programm. Schon mit grosser Euphorie stiegen wir im Para Centro ins Auto und sausten Richtung Hafen von Locarno. Schon hier entstand das erste Problem, Parkplätze! Nach einigem hin und her, bei den einen etwas weiter als bei den andern, fanden sich dann alle beim Bootsanlegeplatz ein. Da das Boot noch nicht da war vergnügten wir uns mit dem Stahlanker am Ufer. Als das Boot endlich anlag sahen wir nur noch Essen vom Quai auf das Boot wandern. Daniel Grivel organisierte jene kalte Platten für das Buffet an Board.
Das Boot war ganz gemütlich. Im hinteren Teil gab es Bänke mit Tischen und ein WC, aber nur für die Damen und nur zum 'pipi' machen. Im vorderen Teil, wo auch der Captain und der Steward waren, war eine Bar.
Das Proletariat nahm sogleich die Plätze an den Tischen ein, während es sich die Chefs und Capos an der Bar gemütlich machten.
Nun begann die Schlacht am Buffet. Die von hinten stürmten nach vorne zum Buffet und die von vorne jagten bewaffnet mit der Gabel von Platte zu Platte. Nach dem ersten Sturm gab es eine Zeit der Erholung, bis die meisten zum zweiten Schlag gegen die schön dekorierten Platten ausholten.
Endlich war der Hunger, oder doch eher der 'Gluscht' gestillt und etwas Ruhe kehrte ein.
Das Boot war zu diesem Zeitpunkt schon lange auf der Fahrt um das Maggiadelta Richtung Brissago Inseln.
Auf der Tour de Lago Maggiore kamen da so einige Navigationsfragen unter der Crew auf. Es gab diverse Dipute über den genauen Standort der Brissago Inseln, bis der Capo kam und uns alle aufklärte. Mit seinem enormen Wissen und seinem hervorragendem Orientierungssinn konnte er problemlos die Lage bestimmen. Auch war seine Laune auf Fest eingestellt.
Im Radio tönte uns der Sound von Radio Studio Star "Golden Classics" entgegen. Die Stimmung wurde mit steigendem Alkoholpegel immer ausgelassener. Es gab da diverse Szenen, auf welche ich hier aus ethischen Gründen nicht weiter eingehen will, gäll Michèle. Auch tanzten wir durch, von Brissago über Cannobio bis zurück nach Locarno. So nach diversen 'Golden Classics' war auch das Buffet leergefegt und der Kahn lief nach ca. 3 Stunden wieder im Heimathafen von Locarno ein.
Alle gingen sichtlich gezeichnet von den Tanzanstrengungen, oder doch vom Wein, von Board. Draussen versuchten wir noch den einen oder andern zu überreden doch noch einen Schwumm im erfrischenden See zu tun, doch leider war der Geldeinsatz zu klein.
Ich persönlich fand es ein riesen Spass und melde mich schon heute wieder an, wenn es wieder heisst, Katja Boot.

Pädi